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2026-02-18T10:32:15+0000

Familienbetrieb Strasser+Bogner geht bei der Außenhautinstandsetzung neue Wege

Wenn es nach dem Familienunternehmen Strasser+Bogner geht, bleibt ein beschädigtes Karosserieteil möglichst am Fahrzeug. Statt Bauteile auszutauschen, setzt der Pforzheimer K&L-Betrieb zunehmend auf I statt E. Eine zentrale Rolle spielt dabei das CBR-System von Carbon, mit dem sich Schäden an der Karosserieaußenhaut präzise und materialschonend instandsetzen lassen. ## Technik als strategische Entscheidung Das System basiert auf leichten, zugleich hochbelastbaren Carbon- und carbonfaserverstärkten Komponenten mit Wabenstruktur. Die ergonomischen Zugwerkzeuge ermöglichen laut Hersteller kontrollierte Reparaturen direkt am Blech, häufig ohne Demontage oder Teileersatz. Für Strasser+Bogner war das kein reines Werkzeug-Upgrade, sondern eine strategische Entscheidung: mehr Reparaturen, weniger Austausch, effizientere Abläufe. ## Messbare Effekte im Alltag Seit rund eineinhalb Jahren ist das CBR-System fest in die Prozesse integriert. Die Auswirkungen sind deutlich spürbar. „Unsere Instandsetzungsquote ist dadurch auf etwa 50 Prozent gestiegen“, sagt Karosseriebaumeister Pascal Bogner. Gemeinsam mit drei Fachkräften und zwei Auszubildenden arbeitet er täglich damit. Schäden, die früher neue Teile erfordert hätten, lassen sich heute oft direkt instandsetzen – das spart Zeit, Material und nicht zuletzt Kosten. ## Impulse von außen Der Impuls für diesen Schritt kam vor rund zwei Jahren. Auf der Automechanika 2024 lernte das Team um Familie Bogner die Technik näher kennen und tauschte sich mit Carbon-Ansprechpartner Siegbert Müller aus. „Wir waren schnell überzeugt, weil die Möglichkeiten der Außenhautinstandsetzung deutlich breiter sind als bei klassischen Methoden“, erinnert sich Jaqueline Bogner. Zwei Inhouse-Schulungen im eigenen Betrieb halfen dabei, das System zügig im Werkstattalltag zu verankern. ## Moderner Betrieb mit klarer Ausrichtung Die Voraussetzungen dafür waren gegeben: Der Betrieb mit 16 Mitarbeitenden arbeitet in einem Neubau an einer stark frequentierten Straße in Pforzheim. Neben vielen Privatkunden zählen Autohäuser und ein regionaler Versicherer zum Kundenstamm. Moderne Ausstattung und strukturierte Abläufe schaffen den Rahmen, neue Reparaturmethoden konsequent umzusetzen. ## Familiäre Kontinuität trotz Einschnitt Gleichzeitig ist Strasser+Bogner ein klassischer Familienbetrieb. Gegründet 1962 als Karosseriewerkstatt, später um eine Lackierabteilung erweitert, übernahmen 2010 Marco und Tatjana Bogner die Geschäftsführung. Nach dem plötzlichen Tod von Marco Bogner im Jahr 2022 führt Tatjana das Unternehmen gemeinsam mit Tochter Jaqueline und Sohn Pascal weiter – und treibt die technische Weiterentwicklung bewusst voran. ## Marketing-Unterstützung aus Eigeltingen Doch was nützt das beste Werkzeug, wenn der Autofahrer oder auch der Sachverständige gar nicht weiß, was I statt E genau ist und welche Vorteile diese Reparaturmethode mit sich bringt? Aus genau diesem Grund erhalten Betriebe wie Strasser+Bogner Marketingunterstützung aus Eigeltingen, um das CBR-System und seine vielfältigen Anwendungsmöglichkeiten bei der Fahrzeuginstandsetzung für den Endkunden bekannter zu machen. „Wir verstehen uns schließlich nicht nur als Werkstattlieferant, sondern als Anbieter einer ganzheitlichen Lösung“, erklärt Yannick Stern, Betriebsleiter der Carbon GmbH. Das Marketing-Paket von Carbon enthält daher eine personalisierte Landingpage im CI des K&L-Betriebs mit den wichtigsten Informationen zur Reparaturmethode Instandsetzen vor Erneuern und zum CBR-System. „Auf diese Weise unterstützen wir die Werkstätten dabei, das Konzept I statt E noch einmal endkundengerecht zu erklärten“, führt der Carbon Betriebsleiter weiter aus. ## Vom Spezialwerkzeug zum Standard Inzwischen ist das CBR-System fester Bestandteil der Werkstattausstattung. Die Auslastung ist so hoch, dass Strasser+Bogner nachgelegt hat: Seit einem halben Jahr steht ein zweites Gerät bereit. Für das Team ist die Außenhautinstandsetzung damit vom ergänzenden Verfahren zur ersten Wahl bei der Reparaturmethode geworden.