2026-02-18T10:42:49+0000

Felgenrepair M. Süß: Familienbetrieb eröffnet zweites Standbein mit Felgenstraße

Über 100 Besucherinnen und Besucher feierten vergangenen Samstag (14. Februar) gemeinsam mit dem Team von Spotrepair M. Süß die Eröffnung der neuen Felgenstraße in Berlin-Hermsdorf. Der Andrang war groß, denn das Vater-Tochter-Duo Michael und Melanie Süß hat über die sozialen Netzwerke fleißig die Werbetrommel gerührt. Mit der neuen, nahezu vollautomatische Felgenstraße – die ab sofort unter dem Namen Felgenrepair M. Süß in Betrieb ist – hat sich der Familienbetrieb ein zweites Standbein geschaffen. Eine bewusste strategische Entscheidung, wie Melanie Süß, die den Betrieb in zweiter Generation übernehmen soll, gegenüber schaden.news erklärt: „Bisher waren wir auf Lack- und Bagatellschäden spezialisiert und freuen uns an unserem Hauptstandort weiterhin über eine hohe Auslastung. Dennoch wollten wir uns breiter aufstellen und gleichzeitig ein Geschäftsfeld bedienen, dass in Berlin noch nicht überall zu finden ist.“ ## „Hohe Investition, aber ich bin mir sicher, der Mut zahlt sich aus“ Mehrere Monate hat die Installation der neuen Felgenstraße gedauert – inklusive Umbaumaßnahmen am Standort. Die Investitionssumme beläuft sich auf mehr als 350.000 Euro, wie Michael Süß im Gespräch mit der schaden.news-Redaktion verrät. „Für uns als Familienunternehmen ist das eine große Summe, aber ich bin mir sicher, der Mut wird sich auszahlen. Wir sind mit den modernsten Geräten ausgestattet.“ Die Bearbeitung beschädigter Felgen erfolgt in Hermsdorf nahezu komplett automatisch. Melanie Süß erklärt den Ablauf wie folgt: „Zu Beginn wird per 3D-Laservermessung geprüft, ob die Beschädigung innerhalb der zulässigen Grenzbereiche liegt und bearbeitet werden darf. Danach folgt die Tiefenreinigung per Ultraschall, die Entlackung in einer Entlackungsanlage sowie abschließend mit einer automatischen Sandstrahl-Vorrichtung. Zum Schluss erfolgt die computergesteuerte Bearbeitung in einer CNC-Maschine.“ Nur lackiert wird noch von Hand. Für die anschließende Trocknung und Aushärtung des Lackes wurde zudem ein Einbrennofen installiert. ## Leasingrückläufer im Fokus Zwischen ein bis zwei Werktagen soll die Instandsetzung einer beschädigten Felge dauern – je nach Lackierung. Mit dem neuen Service will das Vater-Tochter-Duo vor allem Leasinggesellschaften und Flottenkunden ansprechen – [anders als im Stammbetrieb in Hohen Neuendorf, wo der Familienbetrieb bewusst auf Privatkunden setzt. ](https://schaden.news/de/article/link/44537/betriebsportrait-spotrepair-m-suess) Neben dem Kundenstamm soll aber auch das Team wachsen. „Aktuell übernehmen unsere erfahrenen und eigens geschulten Kollegen aus Hohen Neuendorf die Bedienung der Maschinen sowie die Felgenlackierung. Aber das Ziel ist es, für Hermsdorf einen eigenen Personalstamm aufzubauen. Bewerbungen sind jederzeit willkommen“, betont Melanie Süß zum Abschluss mit einem Augenzwinkern.
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