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2026-09-30T10:08:58+0000

„System birgt potenzial für Betriebe“ – LCW setzt auf Kunststoffreparatur

Sensorik hinter Stoßfängern, unterbrochene Lieferketten und steigender Druck von Kunden wie Versicherern nach nachhaltigen Reparaturkonzepten: Die Anforderungen an moderne Karosserie- und Lackierbetriebe wachsen stetig. Umso wichtiger werden Reparaturmethoden, die nicht nur prozesssicher, sondern auch wirtschaftlich und materialgerecht sind. Das dachte sich auch Nico Fliege vom Identica LCW Lackiercentrum Wernigerode. Der Betriebsleiter und sein Team in der Werkstatt setzen ab sofort auf ein neues Kunststoffreparatursystem von Mirka. ## Von Schulungs-Zaungast zum Anwender Das 22-köpfige Team des K&L-Betriebs lernte die Mirka Plastic Repair Solution im eigenen Haus kennen, als der Hersteller den Betrieb als Schulungsort für seine eigenen Mitarbeitenden nutzte. Betriebsleiter Nico Fliege war vom Ansatz der Lösung sofort überzeugt, vor allem vom Prinzip der thermischen Materialverbindung. „Wir verbinden den Kunststoff mit dem gleichen Material, wie er aufgebaut ist“, erklärt er. ## Materialstärke bleibt erhalten Das wahre die ursprüngliche Materialstärke der Stoßfänger – ein Aspekt, der durch die Ausbreitung moderner Fahrerassistenzsysteme essenziell geworden ist. Viele Fahrzeughersteller schränken Reparaturen im Umfeld verbauter Radarsensoren stark ein. Die exakte Einhaltung der Wandstärke ist hier oft die Voraussetzung dafür, dass Sensoren nach der Instandsetzung fehlerfrei funktionieren. „Somit halten wir die Materialstärke ein, was für die Zukunft der Reparaturwege maßgeblich entscheidend ist“, betont Nico Fliege. ## „Wir können den Reparaturauftrag ab sofort direkt annehmen und ausführen“ Neben der technischen Präzision bietet das Verfahren deutliche operative Vorteile im Betriebsalltag. Beschädigte Stoßfänger müssen nicht zwingend kostenintensiv ersetzt oder unter Zeitverlust bestellt werden. Der Betriebsleiter aus Wernigerode sieht darin einen klaren Hebel für höhere Durchlaufzeiten und mehr Kundenzufriedenheit: „Wir werden Reparaturen schneller durchführen, weil wir sofort einen Auftrag annehmen können. Wenn ein Stoßfänger einen Cut hat, müssen wir diesen dann nicht erst neu bestellen und tauschen, sondern können sofort loslegen mit der Reparatur.“ ## Argumentationsgrundlage gegenüber Auftraggebern verändert sich Auch in Sonderfällen – etwa bei der Instandsetzung im Rahmen fiktiver Abrechnungen oder bei Totalschäden – eröffnet das Verfahren laut Nico Fliege betriebswirtschaftlichen Spielraum für eine herstellerkonforme Instandsetzung. Zudem verändere das System die Argumentationsgrundlage gegenüber Kunden und Schadengutachtern. „Wir haben jetzt eine Basis, wo wir auch Vertrauen stärken können, indem wir selbstbewusst sagen: Das kann man instand setzen“, erläutert der Betriebsleiter. ## Schulung des Teams in Wernigerode erfolgt durch Mirka Damit der effiziente Einsatz im Werkstattalltag gelingt, setzt das LCW Lackiercentrum auf direkte Unterstützung durch den Hersteller. Mirka wird die Mannschaft vor Ort schulen. Denn für Nico Fliege steht fest: „Es nützt mir nichts, wenn ich überzeugt bin – die Mitarbeiter müssen es auch sein.“ Die bisherige Resonanz aus dem Team sei nach ersten Vorführungen bereits durchweg positiv – gute Voraussetzungen, um einen Teil des Werkstattalltags ab sofort mit der Plastic Repair Solution zu bestreiten.
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