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2026-07-29T10:09:49+0000

Digitales Materialmanagement: „Mehr Transparenz für Kosten, Bestände und Prozesse“

Verbrauchsmaterialien gehören zum Alltag jeder Karosserie- und Lackierwerkstatt. Schleifmittel, Klebstoffe oder Poliermaterialien werden täglich benötigt, nachbestellt und verbraucht. Trotzdem fehlt vielen Betrieben der vollständige Überblick darüber, welche Materialien tatsächlich in welchen Auftrag fließen und welche Kosten dabei entstehen. Bei Fix Auto Saartal war lange Zeit nicht anders. ## Klarer Zugang und automatische Nachbestellung im Werkstattalltag Inzwischen hat der Betrieb jedoch das digitale Materialmanagementsystem RepairStack von 3M eingeführt. Ein Gamechanger, meint Inhaber Sascha Philippi. Für die Mitarbeitenden habe sich vor allem der tägliche Umgang mit dem Material verändert. „Jeder Mitarbeiter hat seinen eigenen Zugang zum Schrank, geöffnet werden kann er nur mit den persönlichen Zugangsdaten. Der Kollege scannt einfach das Material, das er für den Auftrag braucht, und über den Schrank wird automatisch nachbestellt. Dadurch hat niemand mehr das Problem, dass ein Material gerade nicht verfügbar ist", beschreibt der Betriebsinhaber den Ablauf vor Ort. ## Materialverbrauch pro Auftrag statt Pauschale Auch strukturell habe sich in der Werkstatt von Sascha Philippi einiges verändert. „Früher haben wir einfach eine Pauschale angesetzt, aber niemand wusste, was wirklich verbraucht wird, weil es nicht kontrolliert wurde, auch weil sich die Mitarbeiter päckchenweise bedient haben. Heute sind wir in der Lage, das Material vollständig zu kontrollieren und zu verwalten – das ist der Hauptnutzen von RepairStack“, erklärt der Betriebsinhaber. Der Nonpaint-Bereich mache mittlerweile fast die Hälfte des Materialeinsatzes gegenüber dem reinen Lackmaterial aus. Ein Kostenblock, der zuvor kaum erfasst wurde. ## Weniger Verbrauch, mehr Nachweisbarkeit Nach den Effekten im Werkstattalltag gefragt, berichtet Sascha Philippi von einer spürbaren Veränderung: „Der Materialverbrauch im Nonpaintbereich ist bei uns extrem zurückgegangen, auch weil die Kollegen durch das Scannen sorgfältiger mit dem Material umgehen." Ein weiterer Effekt zeigt sich in der Abrechnung: „Gleichzeitig können wir gegenüber den Versicherungen genau belegen, welcher Mitarbeiter wann welches Material für welchen Auftrag entnommen hat. Das vermeidet viele Diskussionen darüber, ob ein Material tatsächlich verbraucht wurde." Das Material lasse sich in der Rechnung inzwischen genauso klar ausweisen wie ein Ersatzteil oder das Lackmaterial selbst. ## Auch Sonderfälle und Lagerhaltung profitieren Nicht jedes Material passt in den Schrank. Für Artikel wie PPS-Becher, Folien oder Papier hat der Betrieb einen virtuellen Lagerort „Lackierung" eingerichtet, über den auch diese Produkte per RepairStack gescannt und verwaltet werden. In der Karosserieabteilung lassen sich zudem Produkte erfassen, die nicht von 3M geliefert werden, da ihre Beschaffung separat über den Handel läuft. Auch bei der Lagerhaltung zeigt sich ein deutlicher Effekt: „Unsere Lagerhaltung ist extrem geschrumpft, die Lagerverwaltungskosten waren früher deutlich höher. Das Material im Lager ist seit der Einführung fast um 40 Prozent zurückgegangen", schildert der Inhaber von Fix Auto Saartal. ## „Wachsender Kostendruck erfordert höhere Transparenz über Materialeinsatz“ Steigende Materialpreise und wachsender Kostendruck machen Transparenz über Materialeinsatz und Kosten für Karosserie- und Lackierbetriebe zunehmend relevant. Bei Fix Auto Saartal zeigt der Einsatz von RepairStack, wie sich das im Alltag niederschlägt: in der Zuordnung von Material zu Aufträgen, im Nachweis gegenüber Versicherungen, im reduzierten Lagerbestand und im spürbar sorgsameren Umgang mit Verbrauchsmaterial.
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