2026-07-08T09:23:07+0000

Spraydose im Werkstattalltag: Antworten auf häufige Praxisfragen

Von der Produktauswahl bis zu den Umgebungsbedingungen: Bei der Lackierung mit der Spraydose tauchen in K&L-Betrieben immer wieder dieselben Fragen auf. Im aktuellen Video gibt Andreas Kreißl, Anwendungstechniker bei SprayMax, praxisnahe Antworten. Ein zentrales Thema ist der Unterschied zwischen 1K- und 2K-Produkten. Während 1K-Materialien physikalisch trocknen, härten 2K-Produkte durch die Zugabe eines Härters aus. „Bei 1K-Produkten muss man qualitative Abstriche machen“, erklärt Andreas Kreißl. Vorteile von 2K-Systemen seien insbesondere die höhere Härte sowie eine bessere Benzin- und Chemikalienbeständigkeit. ## Von Ablüftzeit bis Luftfeuchtigkeit Für die Praxis wichtig ist zudem die Verarbeitungszeit nach der Aktivierung einer 2K-Dose. Diese variiert je nach Produkt deutlich. Laut Andreas Kreißl reicht die Spanne von acht Stunden bis zu 96 Stunden. Außerdem weist der Anwendungstechniker auf die Bedeutung der Zwischenablüftzeit hin. Wer diese zwischen den Spritzgängen nicht einhält, riskiert Materialüberschuss und damit Lackläufer. Auch bei Haltbarkeit und Luftfeuchtigkeit sollten Betriebe die Vorgaben beachten. „Bei einer Luftfeuchtigkeit zwischen 30 und 70 Prozent können unsere Produkte ohne Probleme verwendet werden“, betont Andreas Kreißl. Darüber hinaus sei im Einzelfall zu prüfen, ob die Bedingungen für eine sichere Lackierung geeignet sind.