2026-03-18T10:05:17+0000

Zwischen Regulierung und Nachwuchsarbeit: Wie SprayMax auf aktuelle Entwicklungen reagiert

Die steigende Lebensdauer von Fahrzeugen und die zunehmende Reparaturbereitschaft im Kleinschadenbereich wirken sich positiv auf den Markt für Spot-Repair-Lösungen aus. Davon profitiert auch die Marke SprayMax der Peter Kwasny GmbH. „Wir verzeichnen Jahr für Jahr Wachstum. Auch mit dem vergangenen Jahr sind wir sehr zufrieden, und das aktuelle Jahr hat für uns ebenfalls gut begonnen“, erklärt Geschäftsführer Wolfgang Kranig im Videointerview mit schaden.news im SprayMax-Technikum in Gundelsheim. ## EU-Verordnung bindet Entwicklungskapazitäten Trotz der positiven Marktentwicklung sieht sich der Hersteller zunehmend mit regulatorischen Anforderungen konfrontiert. Besonders EU-Verordnungen und neue Einstufungen von Chemikalien beschäftigen die Entwicklungsabteilung der Aerosol-Experten. Hintergrund ist unter anderem die kommende Anpassung der sogenannten ATP-Verordnung (Adaptation to Technical Progress), die laut Wolfgang Kranig insgesamt 26 Neueinstufungen von Chemikalien vorsieht. „Für uns bedeutet das, dass wir einen Großteil unserer Entwicklungskapazitäten dafür vorhalten müssen, Rohstoffe auszutauschen“, erklärt der Geschäftsführer. Innovation bedeute daher heute oft, bestehende Produkte unter neuen regulatorischen Voraussetzungen weiterhin anbieten zu können. ## Nachwuchsarbeit in und mit Berufsschulen Neben regulatorischen Themen rückt SprayMax verstärkt die Nachwuchsarbeit in den Fokus. Seit dem vergangenen Jahr kooperiert das Unternehmen mit Berufsschulen und Ausbildungszentren im Lackiererhandwerk. Ziel ist es, junge Fachkräfte frühzeitig mit der Anwendung professioneller Spraydosenlösungen vertraut zu machen. „Aufgrund der Altersstruktur verlieren wir Anwender, die in den Ruhestand gehen“, betont Wolfgang Kranig. „Deshalb wollen wir junge Leute für unser System interessieren – wenn nicht sogar begeistern.“ Für Karosserie- und Lackierbetriebe spielt dabei vor allem der Effizienzgedanke eine Rolle. Gerade bei kleineren Reparaturen könne die Spraydose eine zeitsparende Alternative sein. „Unser großes Plus ist die Einfachheit. Sie haben keine großen Geräte, die Sie positionieren oder reinigen müssen. Sie nehmen die Dose – und alles ist applikationsfertig.“ ## Messejahr mit internationaler Präsenz Auch 2026 ist für SprayMax ein wichtiges Messejahr. Neben der Automechanika in Frankfurt stehen zwei weitere internationale Branchenveranstaltungen auf der Agenda: die nordamerikanische Tuningmesse SEMA sowie die PaintExpo im April in Karlsruhe. Mit der Präsenz auf den unterschiedlichen Branchenplattformen will SprayMax sowohl den Automotive-Aftermarket als auch industrielle Anwendungen weiter erschließen.
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