Von
 
2026-03-11T11:02:05+0000

„Von wegen Geiz ist geil: Günstiges Schleifmittel bedeutet oft doppelte Arbeit“

Der Kostendruck belastet K&L-Betriebe. Doch wo sollen sie den Rotstift ansetzen, um zu sparen? „Das naheliegendste ist vielleicht, bei Verbrauchsmaterialien auf günstigere Produkte zurückzugreifen“, beobachtete Yunus Tak eine Entwicklung in K&L-Betrieben. Doch der Deutschland-Geschäftsführer beim Schleifmittelhersteller Indasa betont: „Günstige Schleifscheiben bringen nicht automatisch die beste Rentabilität.“ ## Günstiges Schleifmittel, teure Nacharbeit Denn günstigere Schleifmaterialien haben auch Einfluss auf die Qualität im Vorbereitungsprozess. Und dieser ist letztendlich essenziell für ein hochwertiges Lackierergebnis. René Schmitz, Indasa Business Development Specialist, erklärt: „Der Fachmann merkt die geminderte Qualität von günstigen Schleifmitteln bereits an ihrer Verarbeitung: Das Korn bricht aus dem Harz, das Trägerpapier ist dünn und reißt schneller ein.“ Der Griff zum billigen Schleifpaper habe somit Folgen: „Der Mitarbeiter muss die Schleifscheibe öfter wechseln, was Zeit kostet. Zudem entsteht mehr Müll. Es entstehen größere Rautiefen, wodurch der Fachmann mehr Zwischenschritte benötigt, um eine ebene Oberfläche zu erreichen“, führt René Schmitz aus. Doch es geht noch weitere: Die höheren Rautiefen verursachen Beifallerscheinungen. Die Folge: aufwändige Nacharbeit. „Keine Versicherung übernimmt die Nacharbeiten, die im Falle von qualitativ unzureichendem Vorbereitungsprozess entstehen, fügt Indasa-Geschäftsführer Yunus Tak hinzu. ## Stabileres Korn sorgt für gleichmäßigeren Abtrag René Schmitz bringt einen weiteren Punkt an: „Bei günstigen Schleifmitteln wird oft nicht das hochwertigste Korn verarbeitet. Dadurch bricht das Schleifkorn zu unregelmäßig“, führt René Schmitz aus und fügt hinzu: „Ein Keramikkorn, wie es beispielsweise in der Indasa HT-Line verarbeitet wurde, ist deutlich robuster. Der Abtrag erfolgt dadurch gleichmäßiger.“ Zudem sei das Trägerpapier bei dem Indasa-Schleifmittel faserverstärkt und dadurch deutlich stabiler. Und letztendlich zeigt der rote Indikator der Indasa-Schleifscheiben an, wenn die Scheibe tatsächlich getauscht werden muss. René Schmitz hat den Test gemacht und bringt ein Rechenbeispiel: Bei der Verwendung von einer Indasa-Schleifscheibe habe ich bei der gleichen Anwendung fünf Scheiben vom Billig-Anbieter verbraucht.“ ## „Wer günstige Schleifscheiben kauft, lackiert doppelt“ Die Freude über die Ersparnis, die der Betrieb durch günstiges Schleifmaterial erreicht hat, ist somit nur von kurzer Dauer. Deutschland-Chef Yunus Tak fasst abschließend zusammen: „Also auch, wenn die Indasa-Schleifmaterialien ihren Preis haben, lohnt sich die Investition dennoch. Denn: Wer günstige Schleifscheiben kauft, lackiert im schlimmsten Fall doppelt.“
Lesens Wert

Mehr zum Thema