2026-03-25T11:01:23+0000

Agilität ist Trumpf!

Viele Betriebe sind zurzeit schon recht verunsichert, wie sich die Lage im Unfallschadenmarkt weiterentwickelt. Nach wie vor geht die Auslastung offenbar stark zurück, das berichteten viele Betriebe in Gesprächen mit unseren Redakteurinnen Ina Otto und Carina Hedderich [bei den Würzburger Karosserie- und Schadenstagen](https://schaden.news/de/article/link/44966/rueckblick-wkst-2026). Zwar ist die Stimmung unter den Betriebsinhabern gut, doch das Gefühl für eine Richtung, die der Schadenmarkt einschlägt, fehlt. Kein Wunder, denn an Herausforderungen mangelt es der Branche derzeit nicht. Doch gerade die inhabergeführten K&L-Betriebe können auftrumpfen – und zwar mit ihrer Agilität. Schon immer mussten sich die Werkstätten im freien Markt an neue Anforderungen anpassen. Blickt man zwei Jahrzehnte zurück, bestand die Branche vor allem aus vielen Lackierbetrieben, ab und an mit Karosserieabteilung. Heute gibt es enorm viele hochmoderne Mehrmarken-K&L-Werkstätten, natürlich mit Lack, Karosserie und Mechanik unter einem Dach, die selbstverständlich auch E-Autos reparieren können. Was für eine grandiose Transformation! Diese Agilität ist es, die künftig noch stärker darüber entscheiden wird, ob man Chancen nutzen kann, Herausforderungen bewältigt oder sich ganz grundsätzlich im Wettbewerb durchsetzt. Das gilt auch für Automobilhersteller, die sich wieder stärker als in den vergangenen Jahren im Unfallschadenmanagement positionieren wollen, weil sie sehen, dass die inhabergeführten K&L-Betriebe ihnen über Jahre Marktanteile im Reparaturgeschäft abjagen. In der neuen Schadenwelt ist Agilität der Motor von Veränderung, das gilt auch für uns als Redaktion. Ganz gut zu sehen an unserer Berichterstattung und Terminen in dieser Woche, in der wir erst bei den [Schadenstagen in Würzburg](https://schaden.news/de/article/link/44966/rueckblick-wkst-2026), dann beim [Fachdialog des VDIK in Frankfurt](https://schaden.news/de/article/link/44971/vdik-wie-blicken-automobilhersteller-auf-das-unfallschadenmanagement) und gleichzeitig beim Expertentreffen in Kassel sowie auf dem Flottenkongress in Düsseldorf unterwegs waren, zudem hatten wir „zwischendurch“ noch einen Draht zur [Jahresbilanz-Medienkonferenz der HUK-Coburg](https://schaden.news/de/article/link/44970/huk-coburg-bilanzpressekonferenz-2026-zusammenfassung). Alles, damit Sie, liebe Leserinnen und Leser, immer aktuell und einfach besser informiert sind.