2026-03-18T10:14:31+0000

WDR startet Umfrage zu Rechnungskürzungen – ZKF ruft Betriebe zur Teilnahme auf

Seit Jahren wird das Thema Rechnungskürzung – und inzwischen auch die Regressforderungen der Kfz-Versicherer – heiß diskutiert und von Betrieben und Branchenverbänden scharf kritisiert. Dieses Streitthema erreicht nun einmal mehr eine breite Öffentlichkeit. Für einen Beitrag im Rahmen der Sendung „ECHT JETZT?“, der voraussichtlich Ende April 2026 ausgestrahlt wird, untersucht die WDR-Redaktion derzeit die Praxis der Schadenregulierung nach Verkehrsunfällen. ## WDR sucht Erfahrungen aus der Werkstattpraxis Im Zuge dieser Recherche hat der WDR eine Umfrage gestartet, die sich gezielt an Unfallreparaturbetriebe richtet. Ziel ist es, ein genaueres Bild davon zu bekommen, wie häufig Werkstätten mit Rechnungskürzungen konfrontiert sind und welche Rolle dabei Prüfdienstleister und Versicherer spielen. Die Redaktion bittet Betriebe, ihre Erfahrungen aus der täglichen Regulierungspraxis zu schildern. Die Teilnahme dauert laut WDR nur wenige Minuten, die Angaben werden vertraulich behandelt. Rückmeldungen sind noch bis zum 22. März 2026 möglich [(hier geht’s zur Umfrage)](https://forms.cloud.microsoft/Pages/ResponsePage.aspx?id=YNY_RdUCu0qWU-hvHcEVqjHOFM8voq1ArhEkyhQ6E8FUNzNWRkFPNldHMEtLVlBIQ0FNVEY1VlQ4VC4u). ## Fernsehbeitrag mit Stimmen aus der Branche Die Ergebnisse der Recherche sollen unter anderem in einem Fernsehbeitrag der WDR-Verbrauchersendung „ECHT JETZT?“ aufgegriffen werden. Dort kommen auch Vertreter der Branche zu Wort: Neben einem Mitgliedsbetrieb des Zentralverbands Karosserie- und Fahrzeugtechnik (ZKF) äußern sich ZKF-Präsident Arndt Hürter sowie ZKF-Hauptgeschäftsführer Thomas Aukamm zur Situation der Betriebe und zu den Herausforderungen bei der Schadenregulierung. Der Verband engagiert sich seit Jahren im Themenfeld Rechnungskürzungen und sieht darin ein strukturelles Problem für die Branche. Der Zentralverband Karosserie- und Fahrzeugtechnik (ZKF) unterstützt die Recherche ausdrücklich und hat seine Mitgliedsbetriebe via Newsletter zur Teilnahme an der Umfrage aufgerufen.
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