2024-04-17T11:48:37+0000

„DMS etabliert sich als unabhängiger Schadensteuerer“

Vor einem Jahr wechselte Kai Gräper, früherer Manager von Akzo Nobel, als neuer Geschäftsführer zum Schadensteuerer DMS. Kurz zuvor hatte Global Automotive Service (G.A.S.) das Unternehmen aus Oberhausen übernommen. Nachhaltig baut DMS kontinuierlich das Leistungsangebot aus und stärkt damit die Position als unabhängiger Schadenmanager in der Branche, nachdem Gründer Klaus Posorski bereits vor 20 Jahren mit der Vermittlung von Reparaturaufträgen begonnen hatte. ## Kfz-Versicherer und Flotten als Kunden Doch wie ist DMS heute genau aufgestellt? Rund 40.000 Unfallschadenreparaturen vermittelten die 48 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im vergangenen Jahr in das bundesweite Werkstattnetz von der Zentrale in Oberhausen aus. Im Wesentlichen arbeitet DMS nach eigener Aussage mit knapp 500 freien K+L-Betrieben zusammen, plus rund 1.000 markengebundene Betriebe. „Unsere Kundenstruktur besteht zum überwiegenden Teil aus Versicherern“, erklärt Geschäftsführer Kai Gräper beim Redaktionsgespräch im Herzen des Ruhrgebietes. Auch Flotten und Leasinggesellschaften zählen zu den Auftraggebern. „Nach den Veränderungen im Markt durch verschiedene Übernahmen von Steuerern, zählt DMS nun zu den wenigen wirklich unabhängigen Schadenmanagern in unserer Branche“, stellt Kai Gräper fest. Seine Strategie: „Wir bieten unseren Kunden individuell zugeschnittene Lösungen, die wir in unserer hauseigenen IT-Abteilung exakt nach den Anforderungen von Kfz-Versicherern, Flotten und Leasinggesellschaften flexibel umsetzen.“ ## „Wir sind ganz dicht am Schaden“ Schnittstellen, Apps oder spezielle fuhrparkspezifische Anwendungen werden in Oberhausen inhouse entwickelt. Auch der Check von Kostenvoranschlägen, die Organisation von Reparaturfreigaben und das Controlling der Steuerung läuft direkt in den Abteilungen von DMS – ganz ohne externen Dienstleister. „Wir können so viel besser und schneller auf notwendige Veränderungen reagieren“, heißt es in der Zentrale. Ohnehin ist man in Oberhausen sehr kommunikationsfreudig und spricht beim Redaktionsbesuch offen über Organisationsstrukturen, Ziele und Pläne. Egal, ob im Team von Carsten Rduch in dem der Erstkontakt mit den Unfallbeteiligten organisiert wird, bei Marcel Dobmeier (Leiter Buchhaltung) oder in der Abteilung von Maximilian Schüll, der mit seinem Team die Kostenvoranschläge prüft. Eine reibungslose, transparente Kommunikation steht bei DMS für Kai Gräper im Mittelpunkt. Durch das stetig steigende vermittelte Reparaturvolumen wächst dabei auch die Mannschaft. Erst im Frühjahr kam Andreas Gertges von Leaseplan zu DMS. Er verantwortet die Weiterentwicklung des Werkstattnetzes und hält engen Kontakt zu den Betrieben. In der Geschäftsleitung sorgen zudem Ralf Koeppe (Vertrieb) und Alexander Drees (Leitung IT-Abteilung) für die
Integration von Kundenvorgaben in die Prozesse des Schadensteuerers. Für Kai Gräper steht das Team an erster Stelle: „Wir können nur ganz dicht am Schaden sein, wenn wir hier in der Zentrale und mit unseren Partnern bei Kfz-Versicherern sowie im Werkstattnetz vertrauensvoll und reibungslos zusammenarbeiten.“ ## Originalmarkenersatzteil und One-Stopp als Erfolgsfaktor In Oberhausen ist man überzeugt, dass aufgrund der aktuellen Marktentwicklung die Bedeutung der Schadensteuerung weiter wachsen wird. „Wir erwarten, dass viele Kfz-Versicherer jetzt noch stärker auf das Schadenmanagement setzen, da die Kostensituation alle Assekuranzen weiterhin besonders belastet und die Reparaturkapazitäten im Markt begrenzt sind.“ In Zukunft wird aus Sicht von Kai Gräper auch das Thema Ersatzteile eine größere Rolle spielen. „Wir bieten unseren Werkstattpartnern schon jetzt die Möglichkeit GVO-konforme Alternativen zum OE-Teil in der Schadenkalkulation zu vergleichen“, erklärt der Geschäftsführer gegenüber schaden.news. Da der Schadensteuerer DMS zum Full Service-Anbieter Global Automotive Service (G.A.S.) und damit auch zur Unternehmensgruppe des Kfz-Teile-Spezialisten Coparts gehört, hat man in Oberhausen die Möglichkeit IAM-Teile GVO-konforme Teile tagesaktuell mit OE-Teilen zu vergleichen und bei der Unfallschadenreparatur ein gleichwertiges, aber günstigeres Ersatzteil zu verwenden. Für Kai Gräper ist dieser Weg ein echtes Zukunftsthema. Auch bei Flotten und Leasinggesellschaften ist die Zusammenarbeit zwischen DMS und G.A.S. von Bedeutung. „Wir bieten Fuhrparkmanagern als DMS eine professionelle Lösung für die Unfallinstandsetzung der Flottenfahrzeuge. Gemeinsam mit G.A.S. hat der Flottenbetreiber auch die Möglichkeit, Inspektion und Wartung durchführen zu lassen“, erklärt Kai Gräper für den beide Konzepte zusammengehörten. Von dieser „One Stopp“-Strategie profitieren nicht nur die Kunden sondern auch die Werkstätten, davon zeigte sich der Geschäftsführer beim Treffen in Oberhausen überzeugt. „Dieses Strategie, das starke Team und unsere Flexibilität werden bei der künftigen Ausrichtung im Schadengeschäft ein wichtiger Erfolgsfaktor sein.“
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