2023-07-05T09:02:13+0000

Blick über die Grenzen

In dieser Woche sind wir für Sie tatsächlich in vielen Teilen Europas unterwegs, um über aktuelle Entwicklungen im Schadenmarkt zu berichten. Am Dienstag trafen wir CARTV in der Zentrale in Bratislava und sprachen über Restwerte, Wiederbeschaffung und Totalschaden-Management. Am Mittwoch ging es zu Sika in die Schweiz. Dort diskutierten wir mit den Automotive Experten bei einem Crash-Test über neue Klebetechniken. Heute geht es dann nach Friedberg zur Hauptversammlung von EUROGARANT. Ganz klar, der deutsche Schadenmarkt wird längst auch von internationalen Entwicklungen beeinflusst. Ein Blick auf Werkstattketten wie Fix Auto oder die IRS Group genügt, um zu erkennen welche Veränderungen damit verbunden sind. Ein Thema, das uns in Deutschland und in vielen anderen Ländern ebenfalls immer wieder begegnet, ist die Diskussion über mehr Nachhaltigkeit in der Unfallschadenreparatur. Jetzt wollen Lackhersteller wie AkzoNobel ein europaweites Programm für Nachhaltigkeitskriterien in Werkstattnetzen auflegen. Audatex und PlanSo arbeiten längst an der Messbarkeit des CO2-Fußabdrucks von K&L-Betrieben. Bekanntermaßen puscht zudem das Allianz Zentrum für Technik (AZT) den Einbau von gebrauchten Ersatzteilen als Beitrag zum Klimaschutz – und natürlich als Kostendämpfer für die Versicherungswirtschaft. Zudem sprechen die Verbände derzeit rege hinter verschlossenen Türen über neu einheitliche Branchenstandards für eine nachhaltige Unfallschadenreparatur. Auch beim Treffen der Industrie-Manager aus der internationalen Schadenbranche in Mailand beim IBIS Global Summit vergangener Woche stand das Thema Nachhaltigkeit ganz oben auf der Agenda. Man muss kein Prophet sein, wenn man damit rechnet, dass in nächster Zeit auch die ersten Kfz-Versicherer mit ihrer Öko-Police an den Start gehen. Was lernen wir aus dieser Woche? Der Blick über die Landesgrenzen hinaus ist manchmal auch ein Blick auf künftige Entwicklungen.
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